Wir bauen ein Haus

Teil 4: Fertig gibt’s nicht

Der Traum vom Eigenheim

Nach Monaten intensiver Planung und Umsetzung ist Ihr Haus nun bereit zum Einzug. Die Darlehensbeträge sind zum großen Teil ausgegeben, die Dienstleister haben ihre Arbeit getan.

Doch von „fertig“ kann man noch nicht sprechen. Schließlich sind Sie nun stolzer Hausbesitzer und da gibt es bekanntlich immer etwas zu tun.

Im letzten Teil unserer Serie rund um den Hausbau wollen wir uns einmal ansehen,  was nach dem Einzug auf Sie zukommt. Woran müssen Sie auch langfristig denken? Lesen Sie jetzt weiter und erfahren Sie mehr.

Im Garten hat man als Hausherr immer etwas zu tun.

Innen hui, außen pfui?

Schon während der Planung Ihres Hauses sollten sie sich mit dem Thema „Außenanlagen“ beschäftigen. Dazu zählen beispielsweise die Einfahrt für Ihr Auto, der Garten und die Terrasse. Einer Detailplanung bedarf es in dieser frühen Vorbereitungsphase noch nicht, aber beispielsweise die Richtung der Sonne sollten Sie zwecks Terrassen- und Gartenplanung bedenken.

Ins Detail geht es, wenn Ihr Haus endlich steht und Sie mit Sack und Pack eingezogen sind. Spätestens wenn sich die ersten Sonnenstrahlen blicken lassen, kommt das Thema „Außenanlagen“ wieder auf den Tisch.

Auch hier haben Sie wieder die Wahl: Selber planen und machen oder doch lieber die Profis beauftragen? Wie auch immer: In dem einen oder anderen Fall werden Sie bestimmt fremde Hilfe brauchen. Schließlich muss der Schotter für Ihre Einfahrt und ggf. Mutterboden für Ihren Garten bestellt, angeliefert und verteilt werden.

Planung der Außenanlagen

Und da Sie die Planung in der Bauphase ja bereits verinnerlicht haben, machen wir genauso weiter. Planen Sie auch für die Außenanlagen Ihre nächsten Schritte. Denken Sie dabei vor allem praktisch. Was ist ihnen wichtiger: Trockenen Fußes ins Haus zu gelangen oder direkt der grüne Garten mit Pool?

Hier geht es vor allem darum, erst einmal eine gute Basis zu schaffen. Schottern Sie Ihre Einfahrt, bauen Sie eine provisorische Treppe zu Ihrer Eingangstür. Begradigen Sie den Garten und sähen Sie Rasen aus. Denken Sie hier bereits an Rohre, die eventuell in Ihrem Garten verlegt werden müssen. Ebenso sollten Sie sich überlegen, ob Sie feste Lichter und damit Stromanschlüsse (beispielsweise im Gartenhaus) brauchen. Diese sollten verlegt werden, bevor Sie an der Optik Ihres Gartens arbeiten.

Im zweiten Schritt können Sie sich dann mit der Terrassenplanung und einem Carport für Ihr Auto (sofern Sie keine Garage haben) beschäftigen. Auch das Thema Pflastern sollte bereits Platz in der Budgetplanung finden.

Bagger im Garten begradigt Erde.

Ein schöner Garten

Für die Planung Ihres Gartens können Sie ebenfalls Experten auf dem Gebiet zur Rate ziehen. Gartenplaner erstellen Ihnen einen Grundriss Ihres Gartens nach Ihren Vorstellungen. Hier werden Bäume, Blumenbeete, die Terrasse oder beispielsweise auch die Wäschespinne eingeplant. Auch größere Wünsche wie ein Pool, ein Gartenhaus oder einen Brunnen oder Teich können Sie hier einfließen lassen. Mit dem fertigen Plan können Sie sich dann wiederum Dienstleister suchen oder sich selbst an die Arbeit machen.

Sie sehen, es gibt immer etwas zu tun – auch dann, wenn das Haus bereits steht. Aber im Gegensatz zum Hausbau sind Sie hier nicht an bestimmte Fristen oder Termine gebunden. Überlegen Sie sich daher in Ruhe, welche Bereiche Sie zuerst angehen wollen. Denken Sie dabei auch daran, was Ihr Budget hergibt. Und setzten Sie so Ihre eigenen Prioritäten.

Modernisierung und Renovierung

Auch wenn Sie gerade frisch in Ihrem neuen Heim eingezogen sind sollten Sie wissen, was langfristig auf Sie zukommen kann. Denn so ein Haus muss man pflegen, damit man auch nach vielen Jahren noch gerne drin wohnt.

Unwetter sind meist das erste Problem, mit dem Sie sich als Hausherr beschäftigen müssen. Ob das Carportdach, welches vom Sturm davon getragen wird oder die Ziegeln, die vom Dach fallen. Die Witterung hat es in sich. Eine gute Wohngebäudeversicherung ist daher Pflicht. Sie ersetzt Ihnen die Schäden bei Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser und schützt so Ihr Konto vor hohen Ausgaben.

Früher oder Später müssen Sie sich auch mit Reparaturen auseinandersetzen. Ob das Dach oder die Heizung – so eine Reparatur kann ordentlich ins Geld gehen. Gut beraten ist daher, wer von Anfang an monatlich eine kleine Summe zur Seite legt.

Auch an das Thema „Modernisierung“ sollten Sie denken. Was heutzutage bei einem Neubau dem Standard entspricht, kann in zwanzig, dreißig Jahren schon ganz anders aussehen. Legen Sie auch hier Geld zur Seite, zum Beispiel in Form eines Bausparvertrages. Alternativ bietet Ihre Sparkasse für Modernisierung und Renovierung auch spezielle Kredite an. Sprechen Sie dazu einfach mit Ihrem Immobilienexperten.

Paar beim Renovieren.

Wir sind für Sie da

Nun haben wir Sie in vier Teilen über viele Bereiche rund um den Hausbau informiert. Sicherlich gibt es noch viele weitere Details und Tipps zum eigenen Heim. Für alle Fragen rund um Ihren Weg ins eigene Haus stehen Ihnen unsere Experten der Immobilienberatung gerne zu Verfügung. Rufen Sie einfach an unter 05681/996-444 oder kommen Sie zu einem Beratungstermin vorbei. Wir sind gerne für Sie da.

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Lisa Schelke

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