FAQs

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Geldanlage in Wertpapiere

Ihre Fragen zur Geldanlage in Wertpapieren

Sie fragen, unsere Experten antworten! Auf dieser Seite finden Sie alle Fragen, die Kundinnen und Kunden rund um das Wertpapier-Geschäft bereits an uns heran getragen haben.

Dabei werden die Fragen exklusiv von unserem Experten Marco Strüver der Deka für Sie beantwortet.

Ihre Frage fehlt? Dann hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar oder senden Sie uns eine E-Mail und wir nehmen Ihre Frage in die FAQs mit auf.

Ihnen sind einige Begriffe unklar? Dann werfen Sie doch einfach mal einen Blick in unser Börsenlexikon. Dort haben wir viele Fachbegriffe für Sie erklärt.

Was ist ein Fonds?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ein Fonds ist ein Hilfsmittel für Anleger*innen mit wenig Erfahrungen und Kenntnissen im Thema Geldanlage, die auf der Suche nach mehr Rendite als bei klassichen Sparprodukten in internationale Märkte investieren wollen.

Der Fonds ist eine vom Gesetzgeber geschützte Anlageform, denn per Gesetz muss die verwaltende Gesellschaft – also beispielsweise die Deka – das Fondsvermögen streng von den eigenen Anlagen getrennt halten.

Dies ist ein Insolvenzschutz für den Anleger*innen, denn der Fonds und das darin enthaltene Vermögen – zum Beispiel Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Immobilien – sind auch noch da, wenn der Vermögensverwalter selbst einmal in finanzielle Nöte kommen sollte.

Wie finde ich heraus, was die richtige Geldanlage für mich ist?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Frage nach der passenden Geldanlage ist hochindividuell und kommt auf jeden Anleger bzw. jede Anlegerin selbst an. Die Sparkasse und der persönliche Berater*in hilft dabei, die richtige Geldanlage für Sie zu finden

Mit der ganzheitlichen Anlageberatung hat die Sparkassen-Finanzgruppe einen intelligenten Beratungsprozess geschaffen, der sowohl dem Berater bzw. der Beraterin als auch Ihnen hilft, Ihr persönliches Anlegerprofil herauszufinden. Da geht es um Kopf (rational) aber auch um den Bauch, also Ihre Mentalität

Wenn man dann das richtige Risikoprofil gefunden hat, ist der wichtigste Schritt getan. Anschließend kann Ihr Berater*in auf die von der Sparkasse für am besten und geeignetsten herausgesuchten Produkte zugreifen und Ihnen die passende Anlagen empfehlen. Das kann zum Beispiel ein Investmentfonds oder ein Zertifikat von der Deka sein, mit dem die entsprechende Markterwartung abgebildet werden kann.

Ermitteln Sie hier Ihre Anlagestruktur

Welche Produkte gibt es?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Universum an Anlagemöglichkeiten ist riesig. Und weil es so groß ist, sucht jede Sparkasse über einen Expertenausschuss die besten und interessantesten Anlagemöglichkeiten und Anlagealternativen heraus.

Aus dem Angebot der Deka gibt es für Privatanleger*innen im Wesentlichen zwei Produktgruppen: Investmentfonds und Zertifikate. Mit Ihnen kann man verschiedene Märkte, Regionen und auch Markterwartungen abbilden. Viele Anlagemöglichkeiten sind natürlich darauf ausgerichtet, von den langfristigen Steigerungen der Märkte zu nutzen Es gibt aber auch Anlageformen, die an Seitwärts- oder Abwärtsbewegungen partizipieren können.

Das klingt sicher besonders spannend für bisher unerfahrene Anleger*innen, aber Ihr persönlicher Anlageberater bzw. -beraterin wird die Möglichkeiten gern erklären und damit Licht in die weite Welt der Geldanlage bringen.

Was kann ich mit Wertpapieren denn verdienen?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Jede Anlageform bildet ein bestimmtes Chance- und Risikoprofil ab. Genauso, wie jeder Anleger und jede Anlegerin ein bestimmtes Chance- und Risikoprofil hat – wir sagen dazu Anlegermentalität.

Es gibt konservative aber auch sehr chancen- bzw. renditeorientierte Anlageformen. Je mehr Chance auf eine Überrendite man möchte, auf desto mehr Schwankungen und daher auch Verluste muss man sich einstellen. Denn Chancen und Risiken stehen immer in einem bestimmten Verhältnis zueinander.

Grundsätzlich kann man sagen, dass wir es uns gemeinsam mit den Sparkassen zur Aufgaben machen, für Sie langfristig mehr Rendite zu erwirtschaften als auf dem klassischen Sparbuch oder Tagesgeld. Da sind die Zinsen nämlich leider im Laufe der Jahre abhanden gekommen.

Und was noch viel schlimmer ist: Nach Abzug der oft in Vergessenheit geratenden Inflation bleibt für diese Anlageformen unterm Strich Jahr für Jahr ein Minus stehen. Denn wer heutzutage keine Zinsen oder Rendite erwirtschaftet, dessen Vermögen schrumpft sukzessive und oft unbemerkt. Das summiert sich und wird richtig teuer auf die Jahre. Wir sprechen hier vom Phänomen der „Realzinsfalle“, in der viele Anleger*innen stecken.

Daher empfehlen wir Ihnen, die zu Ihrem eigenen Profil passenden Möglichkeiten mit Ihren persönlichen Berater bzw. Ihrer persönlichen Beraterin zu besprechen und so ggf. eine Indikation für die Schwankungen und Renditeerwartungen einzelner Anlageklassen zu erhalten.

Ermitteln Sie hier Ihre Anlagestruktur

Sollte ich eher kurzfristig oder langfristig in Wertpapiere investieren?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bei der Geldanlage ist der persönliche Anlagehorizont von entscheidender Bedeutung. Je mehr Zeit Sie mitbringen, desto chancen- und risikoreicher können Sie anlegen und haben dadurch bessere Aussichten auf eine höhere Rendite. Die Anlageberatung der Sparkassen ist darauf ausgelegt, den Anlagehorizont automatisch zu berücksichtigen.

So werden Gelder für Eventualitäten – den sogenannten „Notgroschen“ – und Beträge für geplante Investitionen in den nächsten ein bis drei Jahren – das sogenannte „Zielsparen“ – von vornherein ausgeschlossen.

Das verbleibende, darüber hinausgehende Vermögen kann langfristig zugunsten einer besseren Rendite für Sie als Anleger*in arbeiten. Und nur über diese Beträge reden wir, wenn es um das individuelle Eingehen von Chancen und Risiken geht.

Also nochmal als Fazit: Die seriöse und vernünftige Vermögensanlage hat grundsätzlich nichts mit kurzfristigem Denken sondern mit einem langfristigen Blickwinkel zu tun.

Wieviel muss ich anlegen, damit es sich lohnt?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das hängt natürlich von der persönlichen Vermögenslage eines Jeden ab.

Eine der Dienstleistungen in der Sparkassen-Finanzgruppe ist es, auch Kleinanlegern die Vermögensanlage in Wertpapieren zu ermöglichen. Das beginnt schon bei 25 Euro und dem Vermögensaufbau durch ratierliches, also monatliches regelmäßiges Sparen.

Aber auch wenn es um große Vermögen geht, ist die Sparkasse ein guter Ansprechpartner. Denn jede Sparkasse hält für Kundengruppen mit unterschiedlich großem Geldbeutel auch entsprechende Anlagemöglichkeiten und –strategien bereit. Vom Azubi und Kleinanleger bis zu vermögenden Privat- und Firmenkunden wird somit ein entsprechendes Beratungsangebot und Produktportfolio vorgehalten.

Wichtig ist, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Anlageberater bzw. Ihrer Anlageberaterin einen langfristigen Erfolgsplan schmiedet, den Sie dann konsequent verfolgen. Dazu gehört übrigens auch die Einbeziehung der persönlichen Altersvorsorge – oder wie wir lieber sagen „Zukunftssicherung“.

Wie kann ich das Risiko der Geldanlage einschätzen?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Jede Geldanlage bringt gewisse Chancen aber gleichzeitig auch Risiken mit sich. „Risiko“ kann man zum Beispiel durch das Ausmaß an Schwankungen einer Vermögensanlage greifbar machen. Schwankungen können sowohl Schwankungen nach oben als auch nach unten bedeuten. Entscheidend ist, dass man bei der Geldanlage genügend Zeit mitbringt, um nicht bei schwächelnden Märkten im „falschen“, also ungünstigen Moment, verkaufen zu müssen, wenn die Märkte gerade gefallen sind.

Und hier kommt eine zweite „Hürde“ auf Sie zu, die Sie sich im Vorfeld einer Geldanlage bewusst machen müssen: Die eigene Nervosität.

Einer der häufigsten Fehler bei der Geldanlage ist es, bei sehr niedrigen Kursen zu verkaufen. Echte Verluste entstehen erst, wenn man bei gefallenen Kursen auch tatsächlich auf das „Verkaufen-Knöpfchen“ drückt. In der Vermögensanlage sollte man solche schwierigen Zeiten aushalten können und in schwachen Marktphasen tendenziell eher über ein „Nachkaufen“ nachdenken.

Das ist wie bei einem Sonderangebot im Supermarkt, das wir alle auch lieber kaufen, wenn der Preis 10, 20 oder 30% günstiger ist.

Viele Anleger*innen nutzen diese Möglichkeit automatisch und ohne aktiv Handeln zu müssen durch regelmäßiges, monatliches Investieren – den sogenannten „Sparplan“.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Chancen man eingehen möchte, desto mehr Risiken muss man als Geldanleger auch bereit sein, einzugehen.

Um noch etwas konkreter zu werden, unterscheiden wir zwischen zwei Ebenen: Man kann und sollte das Thema „Risiko“ sowohl auf Personenebene des Anlegers bzw. der Anlegerin, als auch auf der Ebene der einzelnen Anlagemöglichkeiten betrachten.

Auf Personenebene wird der Anlageberater oder die Anlageberaterin für Sie ein sogenanntes „Risikoprofil“ ermitteln. Mit gezielten Fragen wird so festgestellt, wieviel Risiken – also Schwankungen – Sie bereit sind, einzugehen. Das ermittelte Sollportfolio für die langfristige Geldanlage bildet dann dieses Risikoprofil ab.

Die zweite Ebene ist das konkrete Anlageprodukt. Alle unsere Anlagemöglichkeiten sind mit einer sogenannten „Risikoklasse“ versehen, an der Sie ablesen können, ob sich das Produkt schwankungsintensiver oder -ärmer verhält.

Auf all diese Aspekte geht Ihr Berater*in in der persönlichen Beratung ein und informiert Sie so, dass Sie sich mit einer gefundenen Anlagealternative wohlfühlen sollten.

Sollte ich lieber regelmäßig Sparen oder einen Einmalbetrag investieren?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Darauf können wir mit einem klaren „das kommt darauf an“ antworten. Bei der Vermögensanlage macht sowohl bei kleineren als auch bei großen Vermögen eine Mischung aus beidem Sinn.

So können Sie, um die vorhandenen Schwankungen am Kapitalmarkt zu nutzen, auch eine Einmalanlage mit einer regelmäßigen beispielsweise monatlichen Investition kombinieren.

Dieses Vorgehen empfehlen wir sogar besonders, weil weder ein Anleger*in, noch ein Berater*in mit Sicherheit wissen, wo sich die Kapitalmärkte in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten hin entwickeln.

Daher macht es Sinn, bei einem Einstieg in die Kapitalmärkte eine gewisse Anfangsinvestition – zum Beispiel die Hälfte des beabsichtigten Investitionsbetrages – sofort zu tätigen und den Rest des beabsichtigten Anlagevermögens auf einen mittelfristigen Zeitraum – zum Beispiel 24 Monate – zu verteilen.

Und langfristig macht sowieso ein ratierlicher Einstieg mit einem Teil des persönlichen Haushaltsüberschusses Sinn, um das eigene Vermögen gezielt für spätere Wünsche oder den „Unruhestand“ aufzubauen.

Ausnahme von dieser Vorgehensweise ist übrigens, wenn der Anleger*in selbst eine klare Meinung zur Marktentwicklung der nächsten Wochen und Monate hat. Dann sollte diese natürlich durch eine umso schnellere oder auch eine langsamere Investition in die Tat umgesetzt werden.

Starten Sie hier mit einem Sparplan

Was, wenn ich mein ganzes Geld verliere?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ihr ganzes Geld zu verlieren halten wir bei einer strategisch gewählten und langfristig ausgerichteten Vermögensanlage für unwahrscheinlich.

Sicher gibt es spekulative Anlageformen, mit denen man auch in kurzer Zeit Teile oder gar das ganze Vermögen verlieren kann.

Aber das ist nicht Gegenstand der Beratungsphilosophie der Sparkasse und auch die Experten der Deka halten solche „heißen Reifen“ für Privatanleger nicht vor.

Wer sich als sogenannter „Selbstentscheider“ auf derartige Anlageformen einlässt, ist in der Regel sehr gut informiert und sich des Risikos, dass Sie oder er eingeht, bewusst.

Um was muss ich mich kümmern? Muss ich dann selbst (täglich) Nachrichten schauen?

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wer bei der Sparkasse eine Vermögensanlage tätigt, kauft sich eine Dienstleistung ein, bei der er sich gerade nicht täglich darum kümmern muss.

Genau dafür bezahlt man einen gewissen Preis. Dazu gehört beispielsweise bei Investmentfonds der sogenannte „Ausgabeaufschlag“ zu Beginn der Investition, der einen Preis für die Beratung darstellt.

Darüber hinaus fallen Vergütungen für die laufende Verwaltung an. Diese beinhalten die permanente Beobachtung der Kapitalmärkte und die ständige Anpassung des jeweiligen Portfolios an die Marktentwicklungen.

Wir möchten nicht „Kümmern“ dazu sagen, aber eine gewisse „Pflege“ des eigenen Vermögens durch den Anleger bzw. die Anlegerin selbst gehört natürlich auch dazu. Und genau wie der regelmäßige Gesundheits-Checkup beim Hausarzt gehört in unseren Augen der jährliche Finanz-Checkup für die gewählten Vermögensanlagen mit Ihrem Anlageberater oder Ihrer Anlageberaterin.

In aller Kürze nehmen Sparkasse und Deka Ihnen die laufende und tägliche Arbeit ab, sind aber jederzeit für ein persönliches Gespräch da – sei es zum jährlichen Checkup oder wenn sich Rahmenbedingungen verändern.

 

Vereinbaren Sie hier Ihren persönlichen Check-Up-Termin

Aussagen gemäß aktueller Rechts­lage, Stand: Juni 2019

Diese Information kann ein Beratungs­gespräch nicht ersetzen. Allein verbindliche Grund­lage für den Erwerb von Wertpapieren sind die jeweiligen wesentlichen Anleger­informationen, die jeweiligen Verkaufs­prospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.