Kreissparkasse hilft bei der Aufforstung unseres Waldes

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An die Spaten, fertig, los

Weitläufige Flächen der Wälder im Schwalm-Eder-Kreis sind innerhalb der letzten Jahre abgestorben. Die Ursachen hierzu sind vielschichtig. Fakt ist: Der Wald braucht uns! 15.000 Bäume wird die Kreissparkasse Schwalm-Eder daher bis kommendes Frühjahr pflanzen und damit nicht genug: Für jedes neue Depot, das eröffnet wird, legt die Kreissparkasse zusätzlich fünf Bäume drauf. – Für jeden Fondssparplan nochmals drei Bäume und für die Neuanlage oder Umstellung auf Online-Banking zusätzlich einen Baum.

Was heißt das für mich?

Jeder, der schon immer etwas in puncto Nachhaltigkeit tun wollte – und dann auch noch direkt in unserer Heimat Schwalm-Eder – bekommt jetzt seine Chance. Rund 7.000 Hektar Wald sind im Schwalm-Eder-Kreis abgestorben. Daran ändert der regenreiche Sommer dieses Jahres nicht viel. Denn der Regen konnte bislang nur die ersten 1,50 m des Bodens durchdringen. – Für junge Pflanzen bereitet dieser Boden einen guten Start. Doch für die Wurzeln der bestehenden, großen Bäume bleibt das Angebot an Wasser im Hinblick auf den Klimawandel weiterhin spärlich.

Rekord-Trockenheit in den Böden ab 1,80 m Tiefe

In Anbetracht der verheerenden Flutkatastrophe im Westen unseres Landes, dem niederschlagreichen Sommer und nicht zu vergessen den Schneemassen im vergangenen Winter ist eines beinahe unvorstellbar: Die Trockenbilanz unserer Böden. Die letzten unverhältnismäßig heißen Jahre führten zu einer nie zuvor dagewesenen Trockenheit. Diese exorbitante Austrocknung zeigt eine hohe Sterberate an Bäumen – insbesondere der Fichte, aber auch der Buche. Borkenkäfer und Pilze breiten sich rasant aus und Stürme geben unseren Wäldern den Rest.

Was tun?

Höchste Zeit, das Richtige zu tun: Der Wald wird sich anpassen müssen, um zu überleben – und zwar mit klimaresistenten Baumarten. Da aufgrund des Klimawandels die Extreme aus Temperaturschwankungen und Stürmen, Wasserfluten und Trockenperioden zunehmen werden, versuchen Experten eine Mischung an Baumarten zu pflanzen, die den Wald von morgen zukunftsfähig macht. Dabei setzen die Forstleute insbesondere bei Sonderstandorten auf die altbewährte Eiche. Denn diese lässt sich von langen Trockenperioden nicht unterkriegen. Aber auch andere, tiefwurzelnde Baumarten lassen die Forstexperten hoffen. Flachwurzler hingegen wie die Fichte haben es schwer. Das zeigen die aktuell kahlen Flächen in allen deutschen Wäldern.

Wasser wird zum Luxusgut

Auf lange Sicht wird Wasser zum Luxusgut werden. Damit unser aller Zukunft gesund, grün und nachhaltig bleiben kann, gilt es heute mehr denn je, junge Triebe zu schützen, die natürliche Verjüngung des Waldes zu unterstützen und neue Bäume zu pflanzen. Die Kreissparkasse Schwalm-Eder plant ein Mammut-Projekt:

„Über fünf Jahre hinweg werden wir jedes Jahr mindestens 15.000 Bäume pflanzen. Darüber hinaus geben wir allen Kund*innen und, die, die es werden möchten, die Möglichkeit, sich zu beteiligen“, so Vorstandsvorsitzender Michael von Bredow und er erklärt weiter: „Für jedes neue Depot, das von unseren Kundinnen und Kunden eröffnet wird, legt die Kreissparkasse zusätzlich fünf Bäume drauf. Für jeden Fondssparplan nochmals drei Bäume und für die Neuanlage oder Umstellung auf Online-Banking pflanzen wir einen Baum zusätzlich. Denn jede postalische Zusendung weniger spart Papier und schützt somit unseren Wald. Wir hoffen, dass wir auf diese Weise weitere Tausende von Bäume pflanzen können, um so den Wald für unsere Kinder zu erhalten wie wir ihn kennen.“

Wie kann ich mitmachen?

„Mitmachen ist einfach: Auf kskse.de/wald geben Sie lediglich Ihre E-Mail-Adresse an und werden weitergeleitet auf unsere Waldmeister-Seite“, erklärt der stv. Vorstandsvorsitzende Thomas Roß. Hier haben Kund*innen die Möglichkeit, online ein Depot und Fondssparpläne zu eröffnen oder ihr Konto auf Online-Banking umzustellen. „Selbstverständlich übernehmen dies auch unsere Mitarbeitenden in den Geschäftsstellen für unsere Kunden. Das bedeutet, die zahlreichen Wege, um mit der Kreissparkasse Schwalm-Eder in Kontakt zu treten, bleiben dieselben – jeder Baum zählt.“

Wer pflanzt die Bäume?

Eine derart hohe Anzahl an Bäumen pflanzt sich nicht über Nacht und schon gar nicht von zwei oder vier Händen allein. Die Forstleute sowie deren Helfer*innen naturverbundener Vereine wie der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und unsere Mitarbeiter*innen der Kreissparkasse Schwalm-Eder werden die Ärmel hochkrempeln und die jungen Pflänzchen in den Boden bringen. „Wir haben auch an Baumpatenschaften gedacht“, so Michael von Bredow weiter. „Aufgrund der hohen Anzahl an jungen Bäumchen ist eine Personalisierung jedoch nicht realisierbar. Jede Kundin und jeder Kunde wird aber wissen, dass durch ihr oder sein Mitwirken zusätzliche Bäume geholfen haben, die Wiederbewaldung im Schwalm-Eder-Kreis voranzubringen.“

Der perfekte Zeitpunkt

Der niederschlagreiche Sommer hat zumindest in puncto Aufforstung seinen Vorteil: Aufgrund der Nässe in der obersten Bodenschicht, bietet der diesjährige Herbst den idealen Zeitpunkt zur Aufforstung. Wenn also nicht jetzt aufforsten – wann dann? Schon im Oktober wird die Pflanzung der jungen Bäume beginnen und konstant bis zum Frost weitergeführt werden. Sollten milde Wintermonate auf uns warten, wird auch dann die Arbeit fortgesetzt. Spätestens aber bis Ende März sollen alle Bäume in der Erde sein und so einen guten Start bekommen.

Nachhaltig auf fünf Jahre

Nachhaltigkeit beginnt in den Köpfen unserer Gesellschaft und darf keine kurze Aktion sein. Eine nachhaltige Aufforstung unseres Waldes kann daher erst über die Jahre hinweg Erfolg zeigen. „Wir stellen sicher, in den nächsten fünf Jahren unseren regionalen Wald zu unterstützen. Gerne auch darüber hinaus – sofern die Eiche oder gegebenenfalls eine andere Baumart unsere Hilfe benötigt. In 2026 wollen wir eine erste Bilanz ziehen. Denn nicht nur die Pflanzung neuer Bäume ist sinnvoll, sondern auch die Pflege jener Bereiche, in denen sich unsere Wälder auf natürliche Weise selbst verjüngen“, so der Vorstandsvorsitzende.

Warum müssen Eichenkulturen eingezäunt werden?

Die jungen Eichenbäumchen, die auf den Kulturen gepflanzt werden sollen, stehen ganz oben auf der Speisekarte des Rehwilds. Da es in vielen Bereichen des Waldes relativ viele Rehe gibt, müssen die wertvollen Kulturen durch einen Zaun geschützt werden. Ansonsten könnte ein stabiler, gesunder Eichenwald nicht heranwachsen.

Unsere Region liegt uns am Herzen

Der gesamte Schwalm-Eder-Kreis soll von der Aufforstung profitieren. Daher werden innerhalb der nächsten fünf Jahre nacheinander die Wälder aller Altkreise unterstützt. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und natürlich hoffen wir, dass sich viele heimatverbundene Bürger*innen an der Aufforstung beteiligen werden“, schließt Michael von Bredow.

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Christiane Laabs

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2 Kommentare
  1. Gerd Breul sagte:

    Hallo, wer ist denn für die Kampagne „Werde WaldmeisetrIn“ veranwortlich?
    Zitat:“Jede postalische Zusendung weniger spart Papier … und schont unseren Wald“!
    Und was + wen soll dann diese Pappe, die ihr im Briefkasten habt versenken lassen dann schonen???
    Empfehlung: Erst überlegen, dann handeln!

    Antworten
    • Lisa Roczniewski sagte:

      Sehr geehrter Herr Breul,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir freuen uns über Ihren Gedanken – genau über dieses Thema hat sich die Kreissparkasse Schwalm-Eder selbstverständlich zuvor informiert und fragte konkret klimaneutrales Papier für den Druck an.

      Wir sind bestrebt, unsere schöne Region zu erhalten und diese nachhaltig zu stärken. Um die gemeinnützige Kampagne zu kommunizieren, haben wir alle zur Verfügung stehenden Online-Medien genutzt. Da wir über dieses Medium nur den online-affinen Teil der Bevölkerung erreichen, entschied die Kreissparkasse darüber hinaus, allen ortsansässigen Personen die Möglichkeit zu geben, die Idee der Aufforstung zu unterstützen. Viele private und gewerbliche Kund*innen dankten es und möchten sich sogar über das zur Verfügung gestellte Maß hinaus beteiligen.

      Zudem forcieren wir die Weichenstellung auf umweltschonende, standardisierte Prozesse in der Zukunft und bieten daher allen interessierten Bürger*innen die Möglichkeit an, ihre postalische Kommunikation mit uns auf eine digitale umzustellen. Wir hoffen, dass dies auch weitere Unternehmen tun werden, denn nur gemeinsam lassen sich nachhaltig positive Ergebnisse erzielen. Wir freuen uns, wenn auch Sie die Aufforstung der regionalen Wälder unterstützen und zeitgleich einen wertvollen Beitrag für den Schwalm-Eder-Kreis leisten möchten. Mehr Informationen dazu erhalten Sie unter http://www.kskse.de/wald

      Antworten

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