Online-Banking? Aber sicher!

Von Hackern und Phishing

In den Nachrichten wimmelt es nur so vor Warnungen: „Neuer Super-Trojaner aufgetaucht, tausende Passwörter geleaked!“ Da kommt schnell die Frage auf: „Ist mein Online-Banking eigentlich sicher?

Die Antwort ist ein eindeutiges „Ja“. Ihr Online-Banking ist sicher. Um Geld zu überweisen oder Daueraufträge einzurichten, müssen Sie sich erst einmal in Ihrem Online-Banking einloggen. Die Zugangsdaten bestehen dabei aus Anmeldename und PIN und sind ausschließlich Ihnen bekannt. Kein Mitarbeiter der Sparkasse wird Sie je danach fragen.

Eine Buchung muss zusätzlich mit einer sogenannten TAN bestätigt werden. TAN steht dabei für Transaktionsnummer. Diese ist einmalig und allein für diese Buchung gültig. Die TAN wird für jeden Vorgang neu erzeugt und Ihnen beispielsweise über die pushTAN-App auf Ihrem Handy bereitgestellt.

Das Verfahren aus PIN und TAN nennt man Zwei-Wege-Authentifizierung. Ein potenzieller Angreifer muss also bereits im Vorfeld auf beide Wege Zugriff haben, um hier einen Schaden zu verursachen.

Warum hört man denn so häufig von Angriffen?

Die bekannteste Hacker-Methode ist das sogenannte Phishing. Oftmals startet solch ein Angriff mit einer fingierten E-Mail, die in Ihrem Postfach landet. In dieser werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken oder den Anhang zu öffnen.

Früher waren diese E-Mails durch Rechtschreib- und Grammatikfehler geprägt. Mittlerweile sind aber auch die Angreifer besser geworden. Achten Sie daher unbedingt auf die E-Mailadresse des Absenders. Auch Angaben, wie das Impressum oder das Logo, in der E-Mail können Aufschluss über die Echtheit geben. Sind Sie sich unsicher, finden Sie auf unserer Webseite immer die aktuellen Warnmeldungen.

Doch was passiert nun, wenn Sie auf solch einen Link klicken oder den Anhang öffnen? Im Hintergrund wird eine bösartige Schadsoftware auf Ihren Rechner gespielt, ein sogenannter Trojaner. Sobald Sie sich wieder im Online-Banking einloggen, liest der Trojaner Ihre Login-Daten mit und speichert diese ab.

Ein Virenscanner kann hier schon im Vorfeld Abhilfe schaffen. Außerdem sollten Sie bei irritierenden Mails oder unbekannten Absendern vorsichtig sein und keine Anhänge öffnen. Mit gesunder Skepsis können Sie solche E-Mails schnell entlarven.

Weitaus mehr Aufwand ist es für den Hacker, an Ihre TAN zu gelangen. Hier muss der Angreifer einen Trojaner auf Ihr Handy einschleusen. Dies geht ebenfalls über einen verseuchten Link, eine Datei oder eine SIM-Karte. Mit dieser muss der Hacker allerdings erstmal in Ihr Handy kommen, was im Normalfall nicht so einfach sein sollte.

Unsere Tipps für sicheres Online-Banking

Nutzen Sie unser aktuelles Sicherheitsverfahren pushTAN. Prüfen Sie verdächtige E-Mails und schauen Sie zur Sicherheit in unseren aktuellen Warnmeldungen nach. Geben Sie außerdem keinem Dritten den Zugriff auf Ihre Online-Banking-Daten.

Das Video der Haspa fasst die besten Tipps und Tricks für sicheres Banking nochmal für Sie zusammen:

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Lisa Schelke

Lisa Roczniewski

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