Industrie 4.0: Weltwirtschaftswandel eröffnet Anlagechancen

Die Industrie erfindet sich weltweit neu – mit einer Produktion, die permanent digital vernetzt ist: vom Lieferanten über die Logistik bis zum Kunden im Shop. Das ermöglicht gewaltige Produktivitätsfortschritte. Wirtschaft und Arbeitswelt werden sich dadurch vollkommen verändern.

Produktion verbindet sich mit Informations- und Kommunikationstechnik

Automatisierte Helfer, die nur einseitige Jobs ausführen können, werden abgelöst von neuen Maschinen, die sich zu Partnern menschlicher Kollegen entwickeln. Sie optimieren sich selbst – im Netz mit Nachbarmaschinen oder auch über die Internet-Cloud. Das Prinzip dahinter beschreibt Martin Käseberg aus dem Produktmanagement der Deka: „Die Produktion verbindet sich mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Daten werden aktiv genutzt, um die Massenfertigung völlig zu individualisieren“. Ein intelligentes Werkzeug bei Siemens weiß dank eingebauter Sensoren selbst, wann es gewartet oder ersetzt werden muss und meldet das rechtzeitig über ein Netzwerk. Oder ein Kunde konfiguriert im Internet den Turnschuh seiner Träume. Gleichzeitig nimmt ein 3-D-Drucker bei Adidas die Produktion des Unikats auf.

„Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange“, sagt auch Käsebergs Kollege aus dem Fondsmanagement, Bernd Köcher. Hinter dem Begriff Industrie 4.0 stehen dabei Unternehmen, deren Kundenbeziehung, Produktion und Verteilung von Waren sich durch die Digitalisierung vollkommen verändert. Experten rechnen damit, dass alleine hierzulande Produktivitätssteigerungen von 20 Prozent und mehr möglich sind.

Weltweite Elite der Firmen

Es ist eine weltweite Elite an Firmen, von denen die entscheidende Technik für die Revolution erfunden wird: Spezialisten für Robotik, 3-D, Automatisierung und Webtechnologie. Firmen, die mit künstlicher Intelligenz, Cloud-Anwendungen und Big Data ihr Geld verdienen oder Halbleiterkonzerne, die autonomes Fahren ermöglichen. Auch Mobilitäts- und Haushaltsdienstleister oder die Entwickler vernetzter Operationsroboter gehören dazu.

USA ist Innovationsführer

„Die großen Industrieländer Japan, USA und Deutschland haben unterschiedliche Kernkompetenzen“, so Käseberg. Japaner etwa seien bei Kameratechnik und Logistik stark, US-Amerikaner bei der gewinnorientierten Datenanalyse. Facebook, Google oder Apple beweisen es. Die Deutschen liegen dank ihrer guten Ausbildung und des industriellen Rückgrats bei der Vernetzung der gesamten Produktionskette vorn. „Aber die USA sind der Innovationsführer. Daher gibt es dort viele Unternehmen, in die es sich zu investieren lohnt“, ergänzt Deka-Experte Köcher.

Deka-Industrie 4.0 setzt auf Spezialisten

Mit Aktienfonds wie Deka-Industrie 4.0 können auch Anleger an der vierten industriellen Revolution teilhaben.

Der Fonds investiert u. a. in Technologieführer aus dem Silicon Valley. Auch deutsche und japanische Firmen bieten interessante Anlagechancen. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen, die anderen den digitalen Wandel ermöglichen. Das können Spezialisten aus den Bereichen Gesundheitswesen, Mobilität oder Informationstechnologie sein. Gleichwohl sollten Anleger beachten, dass eine Anlage in Investmentfonds Kursschwankungen unterliegt, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen  Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

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Ann-Kathrin Heßler

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