Kreissparkassen-Mitarbeitende helfen im Impfzentrum

Nicht nur mit der Region verbunden, sondern mit Herz und Seele dabei: Kreissparkassen-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter engagieren sich im Impfzentrum. Über 100 Dienste wurden bislang von insgesamt sieben Sparkassen-Mitarbeitenden im Impfzentrum Schwalm-Eder ausgeübt. Das sind über 550 Arbeitsstunden, die ehrenamtlich innerhalb von zwei Monaten geleistet wurden und dies ist in Anbetracht des Gesamtjahres erst der Anfang – Chapeau.

„Die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken, ist für uns nicht nur das aktuelle Motto der Impfkampagne – wir nehmen es wörtlich und helfen“, so Gabriele Rau, die hauptberuflich in der Zentralen Immobilienbewertung der Kreissparkasse Schwalm-Eder arbeitet.

Wir sind stolz auf euch

Hans-Jörg Poth, Gabriele Rau, Nils Francke, Heiko Fröde, Michael Hast, Volker Sieche und Johannes Jäger – sie alle geben nicht nur tagtäglich ihr Bestes im Job bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder, sondern engagieren sich darüber hinaus tatkräftig im Impfzentrum in Fritzlar. Grund genug, sie Ihnen einmal genauer vorzustellen.

Sparkassen-Power im Impfzentrum

Schon während der Testphase, die am 23. Januar 2021 startete, leisteten einige unserer Mitarbeitenden ihren ersten Dienst. Während dieser Phase wurden die einzelnen Stationen innerhalb des Zeltes genau auf ihre Funktionalität geprüft. Hierbei kam beispielsweise heraus, dass eine der Impfkabinen im Hinblick auf die Verwendung eines Rollstuhls angepasst werden musste.

Insgesamt verlief die Testphase positiv und so startete man am 9. Februar 2021 mit der Vergabe der ersten Impfdosis. Seit dem Impfstart stellte die Kreissparkasse Schwalm-Eder ihre ehrenamtlich engagierten Mitarbeitenden für deren Schichten im Impfzentrum während der regulären Arbeitszeit frei. Darüber hinaus leisteten die Kolleginnen und Kollegen in ihrer Freizeit und sogar an den Feiertagen ihren freiwilligen Dienst zum Wohle der Menschen in unserer Region.

Hohes Engagement

Damit jedoch der gesamte Betrieb im Zentrum überhaupt funktionieren kann, werden viele helfende Hände benötigt. Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes stellt eigene Helferinnen und Helfer zur Verfügung und greift darüber hinaus auf einen Pool an Personen der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, des DLRG und des Malteser Hilfsdienstes zurück.

Gabriele Rau (Bild Mitte) ist eine von ihnen: Sie engagiert sich schon seit vielen Jahren beim DRK in Frielendorf und kennt die Abläufe im Impfzentrum exakt. – Genauso Hans-Jörg Poth (rechts im Bild), der hauptberuflich im IT-Service bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder tätig ist, seit langer Zeit ein fester Bestandteil der DRK-Mannschaft in Felsberg ist und mit einer Vielzahl an Diensten das Impfzentrum in Fritzlar unterstützt. „Die Arbeit im Impfzentrum ist mein Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie – die geimpften Personen sind dankbar und das treibt mich an“, erklärt Hans-Jörg Poth.

Nils Francke_ehrenamtlicher_Rettungssanitäter

Ebenso gilt es, Nils Francke, Heiko Fröde und Michael Hast vorzustellen. Nils Francke (links im Bild) arbeitet in der Abteilung Risikocontrolling und Aufsichtsrecht, während Heiko Fröde (oben links im Bild) in der Betriebssteuerung in Homberg tätig ist. Beide engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtlich innerhalb des DRK: Herr Fröde in Frielendorf und Herr Francke in Körle-Guxhagen. In diesem Rahmen unterstützen sie aktuell tatkräftig das Fritzlarer Impfzentrum. Franckes oberstes Ziel im Bereich der DRK-Ausbildung war es schon immer, Einsätze mit dem Rettungswagen zu fahren. Seit nunmehr vier Jahren ist Nils Francke daher auch ausgebildeter Rettungssanitäter.

Michael Hast (Abteilung Zentrale Dienste) engagiert sich hingegen beim Wasserrettungszug der DLRG Schwalm Eder und leistet in diesem Rahmen seinen ehrenamtlichen Beitrag zur Unterstützung des Helferteams im Impfzentrum.

Darüber hinaus unterstützten Volker Sieche, rechts im Bild, (Abteilung Marktservice Aktiv) und Johannes Jäger (Regionaldirektion Schwalm-Eder Mitte) das Helferteam zur Impfung der Bürgerinnen und Bürger in unserer Region. Dabei stehen Parkplatz- und Zutrittsmanagement und bei Bedarf die Unterstützung der zu impfenden Person bis zum Eintritt ins Impfzelt im Fokus. Während Volker Sieche ehrenamtlich bei der Edermünder Freiwilligen Feuerwehr tätig ist, engagiert sich Johannes Jäger bei der Freiwilligen Feuerwehr Knüllwald.

Nach insgesamt über 100 Diensten (Stand 9. April 2021) kennen sie alle das Impfzentrum in Fritzlar wie ihre Westentasche. Viele weitere Schichten werden innerhalb dieses Jahres noch folgen. Doch wie kann man sich die vier Impfstraßen, die im Zwei-Schicht-System von insgesamt 15 Helfenden betreut werden, eigentlich vorstellen?

Vier Impfstraßen und die dazugehörigen Aufgaben

Die erste Anlaufstelle, auf die die Bürgerinnen und Bürger treffen, ist der Empfang. Hier werden sie begrüßt, die ein oder anderen Ängste können vorab genommen werden und anschließend checken die Arbeitskräfte die Impfberechtigung und helfen beim Ausfüllen der entsprechenden Unterlagen. Nun wird noch die Temperatur der zu impfenden Person überprüft, ehe diese zur Anmeldung weitergeleitet wird.

Der zweite Part innerhalb der Impfstraße bildet die Kabinenzuteilung. Insgesamt stehen vier Impfkabinen zur Verfügung. Die dritte Aufgabe des Personals besteht darin, die aufgezogenen Spritzen zu transportieren und zu überwachen, das heißt die Haltbarkeit jeder Impfdosis zu kontrollieren und zwischen dem Apothekerteam und dem Arzt zu koordinieren. Das Aufziehen jeder einzelnen Impfdosis ist dabei nicht vergleichbar mit einer herkömmlichen Spritze, sondern unterliegt besonderer Obacht.

Da sich aus einer Flasche sechs Impfdosen ergeben, besteht die wichtigste Aufgabe darin, den Impfstoff nicht nur in der vorgegebenen Zeit an den Arzt zu koordinieren, sondern passgenau zu den vorhandenen Bürgern die entsprechende Anzahl an Spritzen nachzuordern, so dass es nie zu Leerlauf an Dosen aber auch nicht zu langen Wartezeiten kommt: Berücksichtigt man dabei, dass das Aufziehen der Impfdosen zwischen zehn bis zwanzig Minuten variiert, gilt es, ein gutes Timing zwischen dem Apothekerteam, dem Arzt, den zu impfenden Personen und den anderen Impfstraßen-Punkten sicherzustellen. – Kein leichter Job.

Gewissenhaft und ordentlich

Diese Gewissenhaftigkeit leisten die Helferinnen und Helfer bei jedem ihrer Dienste im Zwei-Schicht-System, während das Impfzentrum täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet ist. Die Helferinnen und Helfer unterstützen, koordinieren und prüfen somit den gesamten Prozess in Absprache mit dem Apothekerteam und den Ärzten bei ca. 600 zu impfenden Personen pro Tag.

Grund genug, Danke zu sagen: Die Kreissparkasse Schwalm-Eder weiß diese Leistung zu schätzen. „Wir freuen uns und ziehen den Hut vor allen Helferinnen und Helfern – insbesondere vor unseren eigenen Kolleginnen und Kollegen“, so Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, Michael von Bredow, während sein Vorstandskollege Thomas Roß unterstreicht: „Dieses hohe Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sind stolz auf Sie.“

Wir sagen Danke

Die gesamte Mannschaft der Kreissparkasse Schwalm-Eder sagt Danke. Macht weiter so, denn nur mit der Hilfe ehrenamtlich engagierter Menschen – mit eurer Hilfe – kann die Impfstrategie in Deutschland weiter forciert werden. Wir zählen auf euch!

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Christiane Laabs

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