Hilfe, ich bin Berufsunfähig!

Was Berufsunfähigkeit bedeutet und wie Sie sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern können

Hilfe, ich bin Berufsunfähig! Wie Sie sich vor finanziellen Verlusten durch Berufsunfähigkeit schützen können.

Ob Unfall, chronische Krankheit, ein Bandscheibenvorfall oder ein stressbedingtes Burnout: Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind vielfältig und nicht gerade selten.

Betroffen ist laut Statistik jeder vierte Arbeitnehmer, auch junge Menschen. Und gerade Berufseinsteiger haben kaum Anspruch auf eine ohnehin geringe Erwerbsminderungsrente.

In diesem Artikel erfahren Sie, ab wann man als Berufsunfähig gilt, was die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind und wie Sie sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gegen einen finanziellen Verlust absichern können.

Was bedeutet eigentlich Berufsunfähig?

Wer als berufsunfähig gilt, wird im sogenannten Versicherungsvertrags-Gesetz geregelt. Laut Definition liegt eine Berufsunfähigkeit vor, wenn die betroffene Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen kann – und das über mindestens sechs Monate. Als Beleg dafür gilt ein ärztliches Gutachten.

Zusätzlich kommt aber noch hinzu, dass die betroffene Person auch keine andere Tätigkeit, „die aufgrund Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und der bisherigen Lebensstellung entspricht“ mehr ausüben kann. In diesem Fall spricht man von einer vollen Berufsunfähigkeit.

Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderungsrente

Wenn man über Berufsunfähigkeit spricht, kommt man um das Thema Erwerbsminderung nicht herum. Bis 2001 hatten gesetzlich Rentenversicherte einen Anspruch auf eine Rente, wenn sie berufsunfähig werden.

Mit der Erwerbsminderungsrente ist dieser Anspruch verfallen. Wer also wie oben beschrieben Berufsunfähig wird, erhält nur eine finanzielle Unterstützung aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn an die volle staatliche Erwerbsminderungsrente sind hohe Anforderungen geknüpft:

  • Sie können in keinem Beruf mehr arbeiten, unabhängig Ihres bisherigen Berufsumfeldes
  • Sie können weniger als 3 Stunden täglich arbeiten

Sofern Sie zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeiten können, erhalten Sie lediglich 50% der Erwerbsminderungsrente – bei einer möglichen Arbeitszeit über sechs Stunden gehen Sie komplett leer aus.

Ein weiterer Ausschluss: Der Staat zahlt nicht bei einer psychischen Erkrankung. Dabei sind gerade diese Art von Erkrankungen die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit.

Die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit

Jahr für Jahr erhebt die Ratingagentur Morgen & Morgen die Ursachen und Gründe, warum Menschen berufsunfähig werden.

Mit 32,66% liegen Nervenkrankheiten auf Platz eins – und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Abgeschlagen dahinter mit 19,65% reihen sich Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates ein. Auf Platz drei mit 16,08% finden sich Krebs und andere bösartige Geschwülste.

Dabei hängt die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden auch stark vom ausgeübten Beruf ab. Von psychischen Erkrankungen sind alle Arbeitsnehmer*innen gleichermaßen betroffen, die körperlichen Erkrankungen treffen meistens Arbeitende in handwerklichen Berufen.

Berufsunfähigkeit – Eine Frage des Alters?

Berufsunfähig werden doch nur die Alten! Diese Aussage stimmt nicht. Denn das Auftreten einer Berufsunfähigkeit betrifft alle Altersklassen.

Im Durchschnitt liegt das Alter beim Auftreten des Versicherungsfalls bei 47 Jahren – also mitten im Berufsleben. Dabei werden Frauen statistisch gesehen mit 46, Männer mit 48 Jahren berufsunfähig (Quelle: Teilerhebung unter GDV-Mitgliedsunternehmen für das Jahr 2015).

Berufsunfähigkeitsversicherung – Sinnvoll oder Unnötig?

Aufgrund der steigenden Anzahl berufsunfähiger Arbeitnehmer und den hohen Anforderungen zum Erhalt einer Erwerbsminderungsrente gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung ganz klar zu den empfohlenen Versicherungen für alle Arbeitnehmer*innen.

Besonders wichtig ist sie für alle Erwerbstätigen, die auf ihr regelmäßiges Einkommen angewiesen sind. Doch auch für Selbständige, die nicht gesetzlich rentenversichert sind, kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Frage.

Der Abschluss lohnt sich vor allem für Berufsanfänger*innen, da diese oftmals gesund und die Versicherungsbeiträge dadurch sehr günstig sind.

Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es hohe Beitragsunterschiede, je nach Berufsgruppe. So sind die Beiträge bei körperlichen Berufen deutlich höher, als bei Bürojobs. Und wie bereits beschrieben spielt auch das Eintrittsalter eine große Rolle. Und auch risikoreiche Hobby erhöhen den Versicherungsbeitrag.

Der monatliche Beitrag richtet sich außerdem nach der Einkommenswert, welchen Sie ausgleichen wollen. Daher kann kein pauschaler Betrag genannt werden. Am besten lassen Sie sich vor Ort bei Ihrer Sparkasse beraten und sich Ihren persönlichen Beitrag errechnen.

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Lisa Schelke

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