Corona-Impfstoff: Alle wichtigen Infos im Überblick

(Stand 8.3.21)

Corona Impfung im Schwalm-Eder-Kreis

Schritt für Schritt zur Impfung

Seit Dezember 2020 ist die Impfung gegen das Coronavirus in Deutschland möglich. In der Impf-Priorisierungsliste wird die Reihenfolge der Corona-Schutzimpfungen festgehalten.

Aktuell können sich in Hessen alle Personen der Gruppe 2 zur Impfung registrieren. Darunter fallen unter anderem Menschen im Alter von 70 bis 79 Jahren und Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Wann werde ich geimpft?

Wer wann seine Corona-Schutzimpfung erhält, ist in der Impf-Priorisierungsliste festgehalten. Hessen richtet sich dabei nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

In welche Gruppe Sie fallen und wann Sie sich zur Impfung registrieren können, erfahren Sie hier.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Die Covid-19-Impfstoffe werden aktuell über sogenannte Impfzentren verteilt. Im Schwalm-Eder-Kreis erfolgt die Impfung auf dem Besucherparkplatz der Georg-Friedrich Kaserne in Fritzlar.

Die genaue Adresse lautet: Berliner Straße, 34560 Fritzlar

Um einen Impftermin zu erhalten, müssen Sie sich online unter impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de registrieren. Oder Sie vereinbaren telefonisch einen Termin unter 116 117 oder 0611 505 92 888.

Warum dauert es so lange?

Stand 7. März 2021 wurden in Hessen 6,1% der Bevölkerung mit der ersten, 2,8% mit der zweiten Impfdodis geimpft. Auf ganz Deutschland betrachtet liegt die Impfquote bei 2,9%.

Verglichen mit anderen Ländern sind dies recht niedrige Zahlen. Ein Grund liegt in der zur Verfügung stehenden Anzahl an Impfdosen. Bis Januar 2021 wurden 1,3 Millionen Impfdosen von Biontech geliefert. Bis 22. Februar sind rund 5 Millionen weitere Lieferungen von Niontech, Moderna und Astra Zeneca erfolgt.

Ein weiterer Grund: Die Impfung erfolgte zuerst in Alten- und Pflegeheimen. Dadurch dass hier mobile Teams eingesetzt werden mussten, war die Impfung mit mehr Aufwand und damit auch mehr Zeit verbunden als in den Impfzentren, in welchen jetzt geimpft wird.

Die kürzliche Debatte rund um den Impfstoff von Astra Zeneca wird zu weiteren Verzögerungen führen.

Wie sicher ist die Impfung?

Nur wenn alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich abgeschlossen werden, wird ein Impfstoff in Deutschland zugelassen. Natürlich gilt dies auch bei den Corona-Schutzimpfungen.

Nachdem die Zulassung erfolgt ist, wird der Impfstoff weiter beobachtet und ggf. auftretende Nebenwirkungen erfasst.

Die Entwicklung des Covid-19 Impfstoffes ging vergleichsweise schnell. Diese lag insbesondere an den zur Verfügungen stehenden Ressourcen – sowohl finanziell als auch personell. Da die Entwicklung des Impfstoffes höchste Priorität hatte, haben die forschenden Firmen und Labore deutlich mehr Geld erhalten. So konnte schneller geforscht und entwickelt werden.

Wichtig: Durch Virusmutationen muss der Impfstoff möglicherweise immer wieder neu angepasst werden. Dies kann zeitlich ebenfalls eine Verzögerung bedeuten.

Welche Auswirkungen hat die Impfung auf die Wirtschaft?

Seit Dezember wird geimpft – Anfang März ist noch kein Ende des Lockdowns in Sicht. Bereits seit einem Jahr legt Corona die Wirtschaft mehr oder weniger still.

Und doch ist eine dynamische wirtschaftliche Erholung realistisch. Vor allem durch die bevorstehende wärme Jahreszeit und die – zwar langsam – aber dennoch stetig steigende Anzahl geimpfter Personen.

Das erste und zweite Quartal 2021 wird uns alle noch weiterhin herausfordern, Experten rechnen aber mit spürbaren Effekten durch die Impfungen ab Mitte des Jahres. Denn neben den Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln stellen die Impfungen ein drittes wirksames Mittel zur Bekämpfung der Pandemie dar.

Auch ein Blick auf 2020 zeigt: Im Spätsommer wurden die Beschränkungen zum großen Teil gelockert. Dies führte zu einem Konsumanstieg von 10,8 Prozent im Vergleich zu den Vorquartalen 2020. Diese Hoffnung gilt auch für 2021.

Sollte ich mein Geld nun in die Impfbranche investieren?

Zwei Milliarden Euro wurden von der Europäischen Union in Impfstoffe von Biontech, Moderna oder Astra Zeneca investiert. Allein durch diese Bezuschussung können die Pharma-Unternehmen für das Jahr 2021 mit hohen Gewinnen rechnen.

Der bzw. die ein oder andere Anleger*in mag nun mit dem Gedanken spielen, Geld in Aktien der Impf-Unternehmen zu investieren, um von den Gewinnen zu profitieren.

Wie bei jeder Aktieninvestition gilt es allerdings auch hier, die ausgewählten Werte genau zu prüfen. Wenn Sie sich für eine bestimmte Aktie interessieren, prüfen Sie vorab zum Beispiel den Geschäftsbericht der AG, schauen Sie sich die aktuellen Quartalszahlen, Analystenberichte und volkswirtschaftlichen Prognosen an.

Eine Aktieninvestition ist mit Chancen aber auch mit hohen Risiken – bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals – verbunden. Das sollten Sie immer im Hinterkopf behalten.

10 Tipps für den Aktienkauf finden Sie hier in unserem Artikel.


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Lisa Schelke

Lisa Roczniewski

Online Marketing Managerin

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